Australische Wissenschaftler haben herausgefunden, weshalb ungenutzte Hirnzellen absterben. Gemäß dem Lehrsatz „use it or lose it”, den die moderne Hirnforschung in den letzten zehn Jahren bestätigt hat, überleben unsere grauen Zellen nur, wenn sie ausreichend genutzt werden. Neuronen, die von ihren Nachbarn nicht genügend chemische und elektrische Signale erhalten, leiten über kurz oder lang ihre Selbstzerstörung ein. Mitverantwortlich dafür ist den australischen Untersuchungen zufolge ein sogenannter Neurotrophin-Rezeptor. Wenn er aktiv ist, strömen lebenswichtige Kalium-Ionen aus der Nervenzelle aus, und sie stirbt ab. Die Forscher hoffen, diese Erkenntnisse für Alzheimer- oder Schlaganfall-Patienten nutzen zu können.





