Die meisten Geburten im Tierreich verlaufen schnell und unkompliziert. Wir Menschen dagegen plagen uns typischerweise mehrere Stunden, bis das Baby auf der Welt ist, und haben oft mit Geburtskomplikationen zu kämpfen. Als Grund dafür gelten vor allem zwei Faktoren: der aufrechte Gang, der zu einer Verkleinerung des menschlichen Beckens geführt hat, sowie das große Gehirn, das für einen großen Kopf des Fötus sorgt. Um diese Probleme zumindest teilweise auszugleichen, hat sich im Laufe der Evolution des Menschen ein Geschlechtsdimorphismus entwickelt, sodass Frauen deutlich breitere Becken haben als Männer. Zudem kommen menschliche Babys vergleichsweise unreif auf die Welt, was die Kopfgröße bei der Geburt zumindest etwas begrenzt.





