„Schwarzwald – Von der Wildnis zum Sehnsuchtsort“, so heißt der sechste Bildband der Reihe DAMALS Galerie. Kooperationspartner ist das Badische Landesmuseum in Karlsruhe. Das Bildarchiv in seiner Außenstelle Südbaden in Staufen i. Br. umfasst mehrere Hunderttausend Motive.
„Silva nigra“ („Schwarzer Wald“): Das war einer der Namen, den die Römer der undurchdringlichen Wildnis in der Provinz Germania superior gaben. Diese Bezeichnung blieb haften – auch noch, als der Schwarzwald längst eine Kulturlandschaft war. Mit dem aufkommenden Tourismus im 19. Jahrhundert wurde das höchste deutsche Mittelgebirge, wurden seine Bäche, Höhen und Täler für Städter und andere, die Erholung suchten, zum Synonym für vermeintlich unberührte Natur. Nach 1945 wirkte diese scheinbar heile Welt wie Balsam auf die Seelen der Menschen. Der Schwarzwald war nie eine politische Einheit, unterstand wechselnden Herrschaften. Er war geprägt vom harten Leben „auf dem Wald“ und von der Fähigkeit seiner Bewohner, auch unter schwierigsten Bedingungen ein oft karges Auskommen zu erwirtschaften.
Mit rund 200 Abbildungen (Fotos, Stiche, Gemälde) zeichnet der Band auf 130 Seiten Alltag und Geschichte dieser traditionsreichen Region nach. Die sieben Bildkapitel werden ergänzt durch einordnende Artikel.
Das sind die Bildthemen im Einzelnen:
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