Ein Feuer in einem Nadelwald kann sich positiv auf das Ökosystem auswirken: Die aus verbrannter Biomasse entstandenen Holzkohle-Partikel setzen phenolhaltige Stoffe der Nadeln außer Kraft, die das Keimen von Baumsamen und die Aktivität nützlicher Bodenbakterien hemmen. Das stellten schwedische Feuer-Ökologen fest, als sie den Einfluß der Holzkohle-Teilchen auf das Wachstum der Pflanzen im Labor und in Freilandversuchen genau untersuchten.
Die Holzkohle-Partikel sorgen demnach dafür, daß nach einem Brand manche grünen Pflanzen schneller sprießen. Damit nicht genug: Die feinen Teilchen verdichten den Boden, wodurch das für Pflanzen lebensnotwendige Naß nicht so schnell versickert.
Somit kann die Holzkohle einem grobkörnigen Sand-Boden mit geringer Wasserspeicherkapazität die Eigenschaften eines feinen Tonmineral-Bodens verleihen.





