von JAN BERNDOFF
Wer sich in Deutschland vor den Kapriolen des Klimawandels weitgehend sicher fühlte, musste in den letzten Jahren erkennen, dass er sich leider getäuscht hatte. „Selbst die kühlsten Sommer der letzten 25 Jahre blieben meist deutlich über dem langjährigen Durchschnitt vor 1990“, schrieb der Deutsche Wetterdienst in einer Stellungnahme. Insgesamt ist die Jahresdurchschnittstemperatur in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1881 um 1,5 Grad gestiegen, so bilanzierte Ende 2019 Bundesumweltministerin Svenja Schulze – um 0,3 Grad allein in den fünf Jahren zuvor. Seither ist nochmal ein Zehntel Grad hinzugekommen.





