Wer schon beim geringsten Schaukeln eines Schiffs seekrank wird, sollte sich eine neue Atemtechnik angewöhnen. Die Übelkeit bleibt laut einer britisch-französischen Studie nämlich aus, wenn man beim Luftholen zwei Dinge berücksichtigt. Erstens: Anstatt den Atemrhythmus dem Schwanken des Schiffs anzupassen, sollte man schneller oder langsamer atmen. Denn: Schwankt der Körper, meldet der Bauchraum dem Gehirn die Bewegung mit einer leichten Verzögerung. Bei gleichem Rhythmus kann es daher zu einem übelkeitserregenden Wahrnehmungskonflikt kommen. Wirkt man den Bewegungen des Bauchs jedoch per Zwerchfell entgegen, wird die Übelkeit abgemildert. Der zweite Tipp lautet: Wenn sich der Körper nach hinten neigt, ist es nicht günstig, einzuatmen, wie es die meisten automatisch tun – man sollte besser bewusst ausatmen.





