
Und der Einschlagskrater? Der Verdacht erwies sich als falsch. Es handelt sich um eine sogenannte Eisdoline. “Sie entsteht, wenn sich Schmelzwasser im Inneren oder nahe der Oberfläche eines Gletschers ansammelt, an seiner Oberseite wieder friert, das Wasser darunter aber nach unten abfließt. Dann entsteht im Gletscher ein Hohlraum, dessen Decke irgendwann einstürzt. In Grönland und auf Schelfeisen an der Antarktischen Halbinsel werden solche Trichterbildungen bereits seit den 1930er-Jahren beobachtet”, sagt Olaf Eisen. Die Ergebnisse der Studie wurden jetzt in der Online-Ausgabe des Fachmagazins “Nature Climate Change” veröffentlicht.
Foto: AWI/Sanne Bosteels





