Jedes Jahr landen nach einer Studie der Jacobs University Bremen weltweit über 30 Prozent aller leicht verderblichen Lebensmittel auf dem Müll. Dies liegt vor allem an Unterbrechungen der Kühlkette. Die Produkte verderben, weil sie beim Umladen starken Temperaturschwankungen ausgesetzt waren.
STADTleben macht schlau
Vögel, die in der Stadt leben, haben ein größeres Gehirn als ihre Artgenossen in ländlichen Regionen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung schwedischer und spanischer Forscher in zwölf europäischen Metropolen. Sie bestätigt die Vermutung, dass den Tieren ein größeres Hirn dabei hilft, sich in der komplizierten Umgebung einer Stadt besser zurechtzufinden.
VERLAGERTES PROBLEM
Industrieländer verursachen immer mehr Kohlendioxid-Emissionen in Entwicklungs- und Schwellenländern. Das besagt eine Studie eines internationalen Wissenschaftlerteams. Der Grund dafür ist, dass in den Industrienationen zunehmend Waren konsumiert werden, die aus ärmeren Ländern stammen. Daher sei dort zwischen 1990 und 2008 fünfmal so viel CO2 entstanden wie von den reichen Nationen durch Klimaschutzprogramme eingespart wurde.
Hilfe bei SELTENEn KRANKHEITEN
Wissenschaftler der Universität Nürnberg-Erlangen haben die Internetplattform www.gemeinsamselten.de gegründet. Hier können sich Menschen mit seltenen Krankheitebn austauschen oder mit Experten diskutieren. In Deutschland leiden mehr als vier Millionen an Krankheiten, die weniger als 5 von 10 000 Menschen betreffen.





