Sabine Merta bietet in ihrer für ein breiteres Lesepublikum überarbeiteten Dissertation detaillierten Aufschluss. Zunächst kennzeichnet sie Vegetarismus, Naturheilbewegung und Lebensreform in Europa als Ausgangspunkt der Entwicklung und stellt verschiedene Gesundheitskonzepte vor, von der Hydrotherapie bis zur Künstlerkolonie auf dem Monte Verità bei Ascona. Anschließend schildert sie die unterschiedlichsten Maßnahmen gegen den „fetten Leib“ seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bis in die 20er Jahre des 20. Jahrhunderts. Im letzten Großkapitel befasst sie sich mit den Körperkulturbewegungen der Lebensreformzeit, vom Luftbad über Gymnastik und Tanz bis zum englischen Kraftsport.
Rezension: Talkenberger, Heike





