Bei Menschen, die unter obstruktiver Schlafapnoe leiden, erschlafft im Schlaf immer wieder die Muskulatur der oberen Atemwege. Das führt zu lautem Schnarchen sowie zu Atemaussetzern, die länger als zehn Sekunden anhalten können. Als Reaktion auf die unterbrochene Sauerstoffversorgung leitet der Körper eine Aufwachreaktion ein, verbunden mit schnellerem Herzschlag und steigendem Blutdruck. Für viele Betroffene sind die Nächte dadurch wenig erholsam, sodass sie sich tagsüber oft müde fühlen. Zudem ist Schlafapnoe mit einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Studien zufolge erhöht sie das Risiko für Herzversagen um 140 Prozent, das Schlaganfallrisiko um 60 Prozent und das Herzinfarktrisiko um 30 Prozent.





