Um sich gegen Schädlinge zu verteidigen, haben Pflanzen verschiedene Abwehrstrategien entwickelt. Dazu zählen zum Beispiel feine Härchen, sogenannte Trichome, auf Blättern und Stielen. Je nach Struktur können diese Härchen Fressfeinde entweder mechanisch abhalten, oder sie enthalten Substanzen, mit denen sich die Pflanze gegen die Plagegeister wehrt. Brennnesseln beispielsweise sondern aus ihren Brennhärchen bei Berührung Ameisensäure ab. Andere Pflanzen setzen aus sogenannten Drüsenhärchen klebrige Substanzen frei, an denen die Schädlinge hängen bleiben und schließlich sterben. Auf diese Weise verhindern sie zudem die Ausbreitung von Pflanzenviren, die durch Schädlinge wie Thripse übertragen werden.





