Die ersten vier Generationen von Mobilfunknetzen haben elektromagnetische Wellen mit Frequenzbändern von etwa 400 MHz (Megahertz) bis 2 GHz (Gigahertz) benutzt. Doch diese Bänder sind inzwischen fast voll belegt. Die fünfte Generation benutzt daher höhere Frequenzbänder bis zu 50 GHz. Sie liegen bei Wellenlängen im Millimeterbereich, die zuvor nicht zum Einsatz gekommen waren. Aus gutem Grund: Langwellige elektromagnetische Wellen – also kleine Frequenzen – passieren Häuser, Bäume und auch Menschen fast ungestört. Im Millimeterbereich hingegen können die Wellen von solchen Hindernissen gestreut oder absorbiert werden. Diese Wellenlängen eignen sich daher schlecht, Daten über lange Strecken zu übermitteln.





