Frühere Studien an 30- bis 50-jährigen übergewichtigen Patienten gaben das Risiko, an den Folgen einer Magenverkleinerung zu sterben, mit einem halben Prozent an. Dieser Wert könnte jedoch viel zu niedrig sein, wie eine neue Untersuchung des Chirurgen David R. Flum von der University of Washington in Seattle zeigt. Er wertete die Daten von 16 155 Patienten aus, die sich einer Magenverkleinerung unterzogen hatten. Ergebnis: Fünf Prozent aller 35- bis 44-jährigen Männer und drei Prozent der Frauen dieser Altersklasse waren ein Jahr nach dem Eingriff tot. Bei Patienten zwischen 65 und 74 Jahren lag die Sterberate bei 13 beziehungsweise 6 Prozent. Die Todesursachen waren unter anderem Infektionen oder Probleme mit Darm und Gallenblase.





