Fruchtwasseruntersuchungen zur Früherkennung von Chromosomenschäden bei Ungeborenen führten früher oft zu Fehlgeburten. Doch bessere Techniken haben das Risiko deutlich verringert, wie Medizinstatistiker aus New York anhand von 33 000 Amniozentesen herausfanden. Die Forscher errechneten, dass ein Prozent der Schwangerschaften nach der Untersuchung mit einer Fehlgeburt endeten, ohne die Punktion sind es jedoch auch 0,96 Prozent. Statistisch waren beide Werte gleich. Bei Frauen über 35 Jahren – für die eine Chromosomenuntersuchung in der Regel empfohlen wird – traten nach einer Amniozentese erstaunlicherweise sogar weniger Fehlgeburten auf als ohne die Untersuchung.





