Wer einen Ertinkenden aus dem Wasser ziehen will, begibt sich oft selbst in Lebensgefahr. Designer des Stuttgarter Büros für Gestaltung haben deshalb eine neuartige Bergungshilfe entwickelt: „seacure”. Sie besteht aus einem aufblasbaren Schwimmkörper, der an einem Schultergurt eingehängt und mit einer kurzen Zugleine versehen ist. Der Retter hält es dem Ertrinkenden von hinten an die Nackenwirbel, und per Knopfdruck legt sich seacure dann durch einströmende Druckluft wie eine Halskrause an. Der Kopf des Verunglückten wird durch das Luftpolster an der Wasseroberfläche gehalten. Zudem sichert der Ballon eine stabile Rückenschräglage – selbst dann, wenn der Verunglückte bewusstlos wird. Die Stuttgarter Designer wollen seacure gemeinsam mit Industrieunternehmen möglichst rasch auf den Markt bringen.
Ralf Butscher





