Heidelberger Wissenschaftler haben ein neues Operationsverfahren entwickelt, um die so genannte Feuchte Makula-Degeneration zu stoppen. Bei dieser Augenerkrankung wuchern Blutgefäße in die Netzhaut ein und zerstören deren Photorezeptoren. Besonders betroffen ist die Stelle des schärfsten Sehens, der Gelbe Fleck (Makula lutea). Die Ärzte an der Universitäts- Augenklinik entfernen zuerst die Gefäßwucherungen. Dabei gehen allerdings Epithelzellen verloren, die die Photorezeptoren ernähren. Um sie zu ersetzen, lösen die Heidelberger Mediziner einen intakten Zellrasen des Nähr-Epithels aus weniger wichtigen Randbereichen der Netzhaut heraus und verpflanzen ihn in das Gebiet der Makula.
Thomas Willke





