Der tödlichste Sturm
Die Flutwelle des Bangladesh-Zyklons (1970) kostete nach Schätzungen 300 000 Menschen das Leben, weil die Region im tief liegenden Ganges-Delta besonders dicht bevölkert ist. Die drei mörderischsten Stürme im Atlantik waren der große Hurrikan von 1780 (Antillen), der etwa 25 000 Menschen tötete, der Galveston Hurrikan (1900, Texas) mit 8000 Toten und der Hurrikan Mitch (1998, Honduras) mit 11 000 Toten.
Der teuerste Sturm
Andrew (1992, Bahamas/USA) richtete einen Sachschaden von 26,5 Milliarden Dollar an.
Der größte und stärkste Sturm
Taifun Tip (1979, Nordwest Pazifik) hatte einen Durchmesser von 2170 Kilometern. In seinem Inneren wurden Windgeschwindigkeiten von 305 Kilometern pro Stunde gemessen. Auch andere Stürme erreichten dieses Tempo. Die entsprechenden Messungen sind jedoch nur Schätzungen und Extrapolationen, weil die Windmesser zerstört wurden. Ähnlich rasant war Hurrikan Camille (1969, USA), der bis zu 340 Kilometer pro Stunde erreichte und 143 Menschen in den Bundesstaaten Alabama, Mississippi und Louisiana tötete.
Die größte Flutwelle
Um 13 Meter hob der Bathurst-Hurrikan (1899) den Wasserspiegel in der australischen Bathurst Bay an.
Der längste Weg
1350 Kilometer wanderte Taifun Ophelia (1960) über den Westlichen Pazifik.
Der langlebigste Zyklon
Hurrikan John (1994) überdauerte 31 Tage. Er entstand westlich von Mexiko, wanderte über die Datumsgrenze, wurde darum für einige Tage zu Taifun John, kam zurück auf die andere Seite und verlor sich südwestlich von Alaska.





