Weiss untersuchte den Marsbrocken unter dem Ultra-High Resolution Scanning Superconducting Quantum Interference Device Microscope (UHRSSM). Mit seiner Hilfe lassen sich winzige Unterschiede in der magnetischen Orientierung einzelner Minerale untersuchen. Infolge einer Erhitzung gleichen sich diese Unterschiede aus. Und dies geschah im Experiment schon bei Temperaturen ab 40 Grad Celsius. Das Innere des Meteoriten, aus dem die feinen Scheibchen für die Untersuchung stammten, war also nach dem Asteroideneinschlag auf dem Mars niemals höheren Temperaturen ausgesetzt. Darin enthaltenes Leben hätte demnach gute Überlebenschancen gehabt.
Zwar glaubt Weiss nicht, dass ALH84001 für derlei Überraschungen gut ist, dennoch hätte auf diese Weise durchaus Leben vom Mars auf die Erde kommen können. Computersimulationen zeigen, dass seit der Entstehung beider Planeten rund eine Milliarde Tonnen Marsgestein auf die Erde gelangte. Und mit großer Sicherheit war es auf dem roten Planeten einst warm, feucht und sonnig.
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