Definitionen müssen sein
Rauch enthält Partikel aus Verbrennungsprozessen. Wer raucht, atmet diese Partikel ein und inhaliert dabei sogar tief. Es ist unbestritten, dass der Rauch einer tabakhaltigen Zigarette gesundheitsschädlich und krebserregend ist. Seine unguten Eigenschaften erhält der Zigarettenrauch durch Inhaltsstoffe wie Teer, Kondensat und das süchtig machende Nikotin.
Unter Dampf wird in der Regel ein Nassdampf verstanden, das heißt ein Aerosol bestehend aus Luft, anderen gasförmigen Substanzen und kleinsten Flüssigkeitströpfchen. Wer Dampf einatmet, setzt sich zumindest nicht den Verbrennungsprodukten aus, sondern lediglich Substanzen, die durch schonendere Erhitzung in den inhalierfähigen Zustand gebracht wurden, sprich verdampft wurden. Das nimmt aber nicht weg, dass in einer E-Zigarette neben diversen Aromastoffen auch Nikotin beigemischt werden kann und somit als schädliche Substanz erhalten bleibt.
E-Zigaretten und Vaporizer: Ein Gegensatz
Cannabinoide Substanzen sind mit Blick auf ihre Legalisierung auf dem Vormarsch. In Kanada ist es schon so weit und die neue Ampel-Koalition in Deutschland plant ebenso Schritte in diese Richtung. Im Bereich der Schmerztherapie ist die Substanz hierzulande schon längst etabliert. Cannabis kann geraucht werden, aber auch über einen Vaporizer (englisch für Verdampfer) aufgenommen werden. Dies gilt ebenso für andere Heilkräuter wie Hopfenzapfen, Melisse, Pfefferminze, Thymian oder Salbei. Auch ätherische Öle und Wachse können verdampft werden. E-Zigaretten stellen dagegen, u.a. durch den Konsum noch nikotinhaltigen Liquids, einen Ausgleich für fehlenden Tabakgenuss dar. Die für beide Tätigkeiten gebräuchlichen Geräte können, müssen sich aber nicht, in der Technik unterscheiden. Trotzdem grenzen sich die „Vaper“ von den „E-Smokern“ ab, da es sich um eine gesundheitsbewusstere Alternative handelt.
Die Technik von Vaporizern und E-Zigaretten
Aktuelle und neue Vaporizer Modelle, auch mit dem entsprechenden Zubehör und Ersatzteilen, besitzen eine Dampfkammer aus Keramik, Quarz oder Aluminium, in der Kräuter, Harze oder vorgefertigte Extrakte erhitzt werden. Dadurch werden Wirksubstanzen wie Cannabinoide und Terpene direkt verdampft und können eingeatmet werden. Bei E-Zigaretten läuft die Aufbereitung des Dampfs über eine Trägerflüssigkeit, das sogenannte Liquid. Meist wird diese über Kapillarwirkung und einen Strömungskanal in einen Verdampferkopf befördert, wo sie mittels Heizspiralen (englisch: coils) vernebelt wird. Hauptbestandteil des Liquids ist in der Regel Propylenglykol, dem Glycerin zugesetzt wird. Optional können auch Wasser, Aromastoffe und Nikotin beigemischt werden. Auch wenn sowohl dem „Vapen“ als auch dem „E-Smoken“ eine Verdampfungstechnik zugrunde liegt, sind die dafür benötigten Geräte nur für das eine oder das andere brauchbar, schlicht und ergreifend wegen der Trägerflüssigkeit, die den Unterschied zwischen beiden Techniken ausmacht.





