Wenn also die Quantensprünge aus ihrer wissenschaftlichen Sphäre in die Welt der Ökonomie entführt werden, dann konnte man erwarten, dass einem dieser „Quanten Bullshit“ bald zum Hals raushängt. Der kanadische Physiker Chris Ferrie hat ihm jetzt ein Buch gewidmet, das er vorsichtig „Quantum Bullsh*t“ nennt, um im prüden Amerika nicht sofort daran gehindert zu werden, den Leuten zu erklären, „wie man sein Leben mit Ratschlägen aus der Quantenphysik ruinieren kann“. Ferrie informiert über Webseiten, die Zugang zum Quantenuniversum mittels Meditation, Hypnose und Transaktionen mit Kreditkarten versprechen. Er erzählt von einem „Quantum Xrroid Consciousness Interface“, das verkündet, Quantenenergie einzusetzen, um zum Beispiel Krebs zu heilen. Im Internet werden Skurrilitäten wie „Quantum Love“ angeboten, und das Ganze wird mit Kamasutra kombiniert, wobei die Autoren Doktortitel vor ihrem Namen führen.





