Ein Pferd! Ein Pferd! mein Königreich für ein Pferd!“, so lauten die berühmten letzten Worte, die William Shakespeare Richard III. in den Mund legte. Was der König kurz vor seinem Ende tatsächlich gesagt hat, wird man wohl nie wissen. Doch eine mögliche Erklärung, warum er auf dem Höhepunkt des Gefechts plötzlich ohne Pferd dastand, spielte bei der Suche nach dem tatsächlichen Ort der Schlacht eine entscheidende Rolle: Laut dem französischen Chronisten Jean Molinet (1435 –1507) blieb das Pferd im Sumpf stecken.
Auch in anderen schriftlichen Quellen wird betont, dass ein Teil des Schlachtfelds sumpfig war. So schreibt Polydor Vergil (um 1470 –1555), ein zeitweise in England lebender italienischer Humanist: „Zwischen den Armeen befand sich ein Sumpf, den Henry [Tudor] bewusst zu seiner Rechten hielt, so dass er als Schutz für seine Männer diente. Zugleich stellte er so sicher, dass die Sonne in seinem Rücken stand“…
Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 06/2016.
Dr. Armin Kübler




