Ein neuer Wirkstoff senkt die Sterblichkeit bei Patienten mit einer akuten Leukämie von 22 auf unter 15 Prozent. Dabei bekämpft das Medikament nicht die Krebszellen selbst, sondern eingedrungene Schimmelpilze.
Fast jeder dritte Patient erleidet während der Leukämietherapie eine schwere Schimmelpilzinfektion der Lunge, die nur einer von fünf überlebt. Die normalerweise harmlosen Erreger haben leichtes Spiel, weil das Immunsystem stark geschwächt ist – entweder durch eine Chemotherapie oder durch die nach einer Knochenmarktransplantation notwendigen Medikamente.
Der neue Wirkstoff Posaconazol wurde an den Universitäten Mainz und Köln getestet und ist von den europäischen Behörden bereits zur Behandlung zugelassen.





