Im ersten Teil des Bandes schildert der Autor die große Bedeutung des Sports in den königlichen Familien, wie dies auch Fechtstöcke als Grabbeigaben zeigen. Die Demonstration sportlicher Leistungen wie Fechten, Bogenschießen oder Großwildjagd diente den Pharaonen als Beweis ihres Herrschaftsanspruchs. Ihren unangefochtenen Siegen lag das Königsdogma zugrunde, das einen Wettbewerb kategorisch ausschloß.
Ein zweiter Hauptteil des Buchs beschäftigt sich mit den Wettbewerben, die zu Ehren der Pharaonen veranstaltet wurden. Vornehmlich Soldaten bewiesen bei Ringkämpfen, Langstreckenläufen oder Ruderregatten ihr Können und konnten auf reiche Belohnung durch den König hoffen, der nicht selten als oberster Kampfrichter fungierte.
Die umfangreichen Illustrationen sowie ausführliche Erläuterungen der archäologischen Funde bieten einen faszinierenden Einblick in diese manchmal fremd anmutende Welt des Sports.
Rezension: Laser, Bettina




