Die Spannung des Buchs indes lebt von der Idee, die Orte auch als ambivalente Erfahrungsräume darzustellen. So lautet etwa ein Kapitel: „Sich nahe kommen: Orte des Abstands“. Am Beispiel von Strand, Grandhotel, Tanzlokal und Stadion wird überzeugend das Ineinandergreifen von Öffentlichkeit und Privatheit herausgearbeitet. Und auch die „Orte der Befreiung“ (Kleingarten, Couch …) erweisen sich als janusköpfig, wird hier Befreiung doch allein als Rückzug gedacht.
Rezension: Ziegler, Manuela




