von REINHARD BREUER
Einen Axolotl soll man beneiden? Der mexikanische Schwanzlurch aus der Familie der Querzahnmolche führt ein fast apathisches Leben. Er ernährt sich von Kleinkrebsen und paart sich einmal jährlich. Was sollte daran beneidenswert sein? Doch das „Wassermonster“, so der Name des Molchs in der aztekischen Nahuatl-Sprache, ist etwas Besonderes: Es kann verletzte oder verlorene Körperteile wiederherstellen, ebenso Organe – sogar Teile des Herzens und des Gehirns –, die danach wieder voll funktionstüchtig sind. Dadurch ist das Tier in den letzten Jahren zu einem begehrten Forschungsobjekt geworden.





