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Neues Teleskop auf 5600 Meter hohem chilenischem Berg öffnet Fenster zum Universum
Astronomie & Physik

Neues Teleskop auf 5600 Meter hohem chilenischem Berg öffnet Fenster zum Universum

Quelle: Universität Göttingen

Gut drei Jahrzehnte nach der ursprünglichen Idee von Forschenden der Universität zu Köln und der Cornell University erhebt sich das Fred Young Submillimeter Telescope (FYST) über der Atacama-Wüste, nahe dem Gipfel des Cerro Chajnantor im chilenischen Parque Astronómico Atacama. In einer Höhe von 5.640 Metern über dem Meeresspiegel – höher als das Basislager des Mount Everest – liegt das FYST oberhalb der meisten atmosphärischen Schichten, die Submillimeterwellen daran hindern, den Erdboden zu erreichen. Die extrem trockene Luft der Atacama-Wüste sorgt dabei für ideale Bedingungen, da hier die Signale kaum von Störquellen wie Wasserdampf beeinträchtigt werden.
Autor
Anna Grieser
10. Juni 2026
Lesezeit
1 Minute
Rubrik
Astronomie & Physik

Im Submillimeterwellenlängenbereich zu arbeiten, soll Filmaufnahmen des Sternenhimmels in einem bislang unerforschten Bereich des elektromagnetischen Spektrums ermöglichen. So soll das Teleskop dazu beitragen, einige der wichtigsten Fragen der Astronomie zu beantworten, zum Beispiel wie das Universum funktioniert, woraus dunkle Energie und dunkle Materie bestehen, wie sich Galaxien bilden und entwickeln und was in den mysteriösen ersten Momenten nach dem Urknall geschah.

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