Um zu verstehen, wie unser Gehirn funktioniert, erforschen Neurowissenschaftler seit Jahrzehnten, wie die Neuronen und andere Zellen im Gehirn aufgebaut und miteinander verknüpft sind. Dafür brauchen sie bildgebende Methoden, die eine detaillierte Kartierung des Hirngewebes ermöglichen. Mit der Zeit sind diese Techniken stetig verbessert und so immer raffinierter geworden. Doch selbst modernste Techniken wie die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) weisen noch keine ausreichende Auflösung auf, um die komplexen zellulären und molekularen Details des Gehirns zu verraten. Ein direkter Blick auf die Ursachen neuronaler Erkrankungen unter realen Bedingungen ist daher bislang nicht möglich. Stattdessen liefern bislang mehrere unabhängig voneinander durchgeführte Versuche mit aufwendig präparierten Gewebeproben ein eher vages Gesamtbild.





