In der Hirnhaut von Ratten haben Wissenschaftler um Mauro Krampera von der Universität Verona bisher unbekannte Stammzellen entdeckt: die „Leptomeningeal Stem Cells” (LeCS). Sie erhalten sich selbst und können in reife Nervenzellen differenzieren. Dass die neue Stammzellform bei Säugetieren gefunden wurde, spricht laut Krampera dafür, dass sie auch beim Menschen vorkommt. „ Unsere Entdeckung wird den Weg zu neuen Therapieansätzen bei Parkinson, Alzheimer und Multipler Sklerose ebnen”, ist der Forscher überzeugt. Denn die Transplantation von LeCS könnte es ermöglichen, Funktionsverluste im zentralen Nervensystem auszugleichen.





