An zahlreichen Stellen am Meeresboden treten Kohlenwasserstoffe wie Methan und Methanol aus dem Erdinneren aus. In der Umgebung dieser Schlote leben verschiedene hochspezialisierte Bakterien und Archaeen, die diese Kohlenstoffquellen auch in der Dunkelheit der Tiefsee oxidieren und in organischen Kohlenstoff umwandeln können. Tiere können dies nicht und sind daher darauf angewiesen, in Symbiose mit solchen methan- und methanolfressenden Mikroben zu leben, die sie dann mit dem lebensnotwendigen Kohlenstoff versorgen. Bekannt sind bereits einige Schwämme, Würmer, Krabben und Muscheln, die solche Symbiosen eingehen.





