Wiedervernässung: Moore aus Moosen - wissenschaft.de | Bild der Wissenschaft
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Moore aus Moosen
Tiefe Gräben begleiten den Weg ins Amtsvenn-Hündfelder Moor, ihren Grund bedeckt eine trockene, dunkelgrüne Schicht aus getrocknetem Moos. Ein Pegel zeigt mit frisch angetrocknetem Schlamm, dass der Wasserstand – schon Mitte Juni – um 30 bis 40 Zentimeter gefallen ist. Einst haben die Leute hier im Grenzgebiet…
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von OLIVER ABRAHAM
Tiefe Gräben begleiten den Weg ins Amtsvenn-Hündfelder Moor, ihren Grund bedeckt eine trockene, dunkelgrüne Schicht aus getrocknetem Moos. Ein Pegel zeigt mit frisch angetrocknetem Schlamm, dass der Wasserstand – schon Mitte Juni – um 30 bis 40 Zentimeter gefallen ist. Einst haben die Leute hier im Grenzgebiet zwischen Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden Torf aus dem Moor abgegraben und über diesen Weg abgefahren. Seit mehr als 40 Jahren ist abgesehen von einigen Naturschützern hier kaum noch jemand unterwegs: 1979 endete die kleinbäuerliche Gewinnung des Brennstoffes Torf.
„Der trockene Sommer und die vergangenen niederschlagsarmen Jahre haben ihre Spuren hinterlassen“, sagt Christoph Rückriem von der Biologischen Station Zwillbrock e.V. „Von den ehemals 1500 Hektar Hochmoor sind vielleicht noch 900 in einem einigermaßen erträglichen Zustand.“ Naturschützer können vieles tun – nur Regen machen, das können sie nicht. Doch allein davon lebt dieses Moor, Wasser halten muss es also um jeden Preis. „Hochmoore sind sehr spezielle Lebensräume“, erklärt Rückriem weiter, „sie sind entkoppelt vom Nährstoff- und Wasserhaushalt der Umgebung.“
Entstanden über Jahrtausende wachsen Hochmoore im Falle ihres optimalen Zustandes einen Millimeter pro Jahr. Das soll hier im Rahmen eines länderübergreifenden Projekts künftig wieder passieren. Damit das Hündfelder Moor eine Kohlenstoffsenke wird – und ein wertvoller Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Eine zentrale Rolle dabei spielen Torfmoose – die Baumeister des Hochmoors. Sie wachsen aus dem Wasser heraus und sorgten einst für Torflagen von bis zu vier Metern Mächtigkeit.
Die obere Schicht eines Moores, die Vegetationsschicht, wird Akrotelm genannt. Auf diesem Moorboden wachsen die Pflanzen, hier wird Sauerstoff benötigt – es ist der Torfbildungshorizont. Die darunter liegende Schicht ist das Catotelm. Sie ist im Idealfall wassergesättigt und damit frei von Sauerstoff, es ist die Schicht geringer biologischer Aktivität – der Torferhaltungshorizont.
„Torfmoose und auch ihre abgestorbenen Pflanzenteile im Torf sind nicht nur exzellente Wasserspeicher, sondern auch -leiter. Sie sorgen im Zusammenspiel von Akrotelm und Catotelm für einen sehr konstanten Moorwasserstand. Nur dadurch ist ein Aufwachsen des Moores über die Umgebung hinaus möglich“, so Rückriem. „Die Mooroberfläche wird von dichten Torfmoospolstern dominiert. Dadurch werden die Verdunstungsverluste des Hochmoores minimiert – intakte Hochmoore sind daher vergleichsweise resilient gegenüber Austrocknungsperioden.“
Vielschichtige Moose
Vierfleck-Libellen und Torfmosaikjungfern schwirren über das Wasser, darauf liegt etwas, das Experten „Schwingrasen“ nennen: eine Oberfläche aus bestimmten Torfmoosen, die auf dem Wasser schwimmt. Auf ihr wachsen nach und nach weitere Pflanzen, etwa das moortypische Wollgras oder der Sonnentau. Kleine Inseln, sogenannte Bulten, entstehen. „Die jeweiligen Moose haben eigene Anforderungen an den Wasserhaushalt. Bei der Wiedervernässung muss er deshalb auf das Feinste geplant und austariert werden“, sagt Rückriem.
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Er und seine Kollegen könnten etwa mit dem Spieß-Torfmoos (Sphagnum cuspidatum) starten: Es wächst im freien Wasser, schwimmt auf und bildet eine „Haut“ auf der Wasseroberfläche. Es gilt als Initial der Revitalisierung, stellt es doch einen idealen Ausgangspunkt für das Wachstum von Bult-Torfmoosen dar, die dann im Anschluss eine große Menge Biomasse bilden können. „Die Wiedervernässung degradierter Hochmoore hat zum Ziel, auf möglichst großer Fläche die Voraussetzungen für das Wachstum von Torfmoos wiederherzustellen“, sagt Rückriem. „Dadurch wird die Zeit, die die Wiederentwicklung einer geschlossenen Torfmoosdecke benötigt, deutlich verkürzt.“ Und zwar deutlich: von Jahrhunderten auf Jahrzehnte.
Eine oberflächliche Austrocknung könne ein Moor ohne Weiteres ertragen, der aktuelle halbe Meter aber sei zu viel. „Intakte Moore sind durch ihre fast geschlossene Haut aus Torfmoosen resilienter gegenüber Klimaänderungen und Schwankungen der Niederschlagsmengen“, erklärt Rückriem. „Ein großes Problem zur Zeit ist die Verdunstung über offene Moorböden, Pfeifengrasflächen und Gehölze. Wir müssen unter wahrlich nicht optimalen Bedingungen die heile Haut durch die Torfmoose wiederherstellen – das ist die eigentliche Herausforderung.“
Mit Wasser haushalten
Um den Wasserverlust zu reduzieren, werden der Biologe und sein Team etwa Gehölze entfernen, Dämme bauen und Entwässerungsgräben verschließen. Das heißt konkret: Auf 65 Hektar Fläche werden Bäume und Sträucher gerodet. Auf einer Länge von 17 Kilometern werden Dämme errichtet und Gräben abschnittsweise verfüllt. Darüber hinaus soll auf 25 Hektar Torf abgegraben werden, um Senken und ehemalige Torfstiche auf einer Fläche von 65 Hektar wieder aufzufüllen. Am unteren Moorrand wird ein See von 31 Hektar Fläche angelegt. Er dient als Wasservorrat zur Nährung des Grundwasserkörpers und zur Verbesserung der Wasserverhältnisse unter dem Hochmoor. Zusätzlich zum Anheben des Grundwassers unterhalb des Moores wird eine Dichtwand bis hinab auf den Grundwasserstauer gebaut. Im Herbst 2024 wird mit den ersten Tiefbaumaßnahmen begonnen – nach fünf Jahren intensiver Planung.
Das Team im Amtsvenn-Hündfelder Moor hat gute Chancen: Nach den Prognosen der Klimaforscher und ihrer Modelle soll hier in Zukunft eher mehr Niederschlag fallen als bisher. „Das Problem aber ist die jährliche Verteilung des Regens – bislang fiel der meiste Niederschlag im Sommer“, sagt Rückriem. In den vergangenen Jahren hat sich das deutlich geändert. In diesem Juni war es wochenlang trocken, und im Sommer ist die Verdunstung am höchsten. „Es ist eben nicht egal, wann der Regen fällt. Deshalb müssen wir vom Winterregen auch einen Vorrat für den Sommer anlegen und ansonsten die Verdunstung so weit verringern, wie es geht“, erklärt Rückriem.
Die Maßnahmen beginnen damit, 180 Hektar in Sektoren aufzuteilen und diese mit dem optimalen Wasserstand einzustauen. Damit sollen für die Zielarten, wie zum Beispiel bestimmte gewünschte Torfmoosarten, ideale Lebensbedingungen geschaffen werden. „Die optimalen Wasserstände können wir zuvor am Computer mit den zur Verfügung stehenden Daten ausarbeiten“, so Rückriem. In fünf Jahren, so die optimistische Prognose, werde ein Großteil der Flächen optimal wiedervernässt sein. Aber: „Es bleibt die Unsicherheit, ob sich unter den gegenwärtigen und prognostizierten Klimabedingungen überhaupt noch eine geschlossene Decke aus Torfmoospolstern bilden wird“, sagt der Biologe. Die Moore der Zukunft jedenfalls werden keine sich selbst erhaltende Naturlandschaft mehr sein, sondern eine gemanagte Landschaft.
Rückriem steht auf der Fläche: neben Büschen, im Gras, auf knistertrockener Heide, unter fünf Meter hohen Birken und hebt die Hände vor seine Brust. „So hoch“, sagt Rückriem, „werden hier bald die Dämme stehen.“ Sie sollen den Regen halten. An vielen Stellen werden dann Gras, die Heide und die Sträucher einfach absterben, ebenso die Bäume. „Auch wenn es nicht danach aussieht – dieses Moor kann wiederbelebt werden. Moos und seine Sporen überdauern Trockenheit oder können aus der näheren Umgebung einwandern. Sie brauchen nur Wasser und ein Milieu mit sehr wenig Nährstoffen, dann geht es wieder los.“
Schaut man sich das Moos in den wenigen nassen Gräben ganz genau an, so erkennt man die winzig kleinen Sporenkugeln darauf. Und es gibt hier noch ein paar, kaum mehr als ein paar Quadratmeter große Stellen mit Bult-Torfmoosen. In der Fläche blinken offene Wasserstellen und gemahnen an das Tückische. Den Übergang ins „Wasser“ erkennt der Laie nicht, Biologe Rückriem aber sieht, wohin ihn die nächsten Schritte führen würden: auf einen Schwingrasen. Tritt man doch darauf, so bildet sich um die versinkenden Stiefel sofort eine Lache Wasser. Das Moos ist wassersatt, man kann es ausdrücken wie einen Badeschwamm. Und der Boden schwankt, man spürt die Tiefe. Es können mehrere Meter sein. Wenn in Spielfilmen ein Mensch vom Moor verschluckt wird, dann an solchen Stellen.
Nährstoffarm leben
Das Wasser unter diesem Schwingrasen ist kalt, von seiner Oberfläche geht eine erstaunliche, seltsame Kühle aus, auch an diesem warmen Sommertag. Man spürt den immensen, metermächtigen und hektargroßen Moorkörper vollgesogen mit Winterregen. Es ist ein dunkles Wasser, gefärbt wie schwarzer Tee und sauer wie Zitronensaft. Im Licht der Sonne blinken hier die Tropfen des klebrigen Sekrets vom Sonnentau. Die fleischfressende Pflanze lockt damit Insekten an, fängt und verdaut sie – etwas anderes bekommt sie in dieser an Nährstoffen armen Gegend nicht.
„Intakte Hochmoore sind mit ihren ganzjährigen Grundwasserständen bis an die Oberfläche dauerhaft nass. Der Boden besteht ausschließlich aus abgestorbenem Pflanzenmaterial, eben dem Torf, der ein Mehrfaches seines Eigengewichts an Wasser speichern kann“, erklärt Rückriem. Schon ab geringen Tiefen herrschen im Boden Verhältnisse, die den Abbau von Torf durch Mikroorganismen verhindern. „Torfmoose und auch Torf selbst nehmen Nährstoffe aus dem Bodenwasser aktiv auf und geben Wasserstoff-Ionen im Austausch ab, dadurch ist das Wasser in Mooren sauer, und es hat eine sehr geringe Verfügbarkeit von Nährstoffen, insbesondere Stickstoff und Phosphor“, berichtet der Biologe. „Deshalb sind Hochmoore ein Lebensraum für Spezialisten – neben Sonnentau und Wollgras auch Kreuzotter und Moorfrosch, Moosjungfer und die arktische Smaragd-Libelle.“
Daraus ergibt sich ein weiteres Problem: Hochmoorlebensräume sind empfindlich gegen Stickstoff-Einträge, wie sie etwa über die Luft erfolgen. Rückriem bilanziert: Die Hintergrundbelastung durch Stickstoff beträgt für das Hündfelder Moor rund 26 Kilogramm pro Hektar jährlich und überschreitet damit die kritischen Werte für einen Hochmoor-Lebensraum deutlich. Denn für lebende beziehungsweise noch renaturierungsfähige degradierte Hochmoore sowie dystrophe Seen und Torfmoorschlenken liege der sogenannte Critical Load zwischen fünf und zehn Kilogramm pro Hektar.
„Langfristig führen solche Einträge von Stickstoff zum Umbau von Hochmoor-Lebensgemeinschaften, weniger zur direkten Schädigung hochmoortypischer Pflanzenarten“, sagt Rückriem. Mit Hochmoor-Lebensgemeinschaften sind in erster Linie Pflanzengesellschaften gemeint, beginnend mit den Torfmoosen, aber auch die Tierwelt. „Torfmoose sind gegen Stickstoffeinträge also weniger empfindlich als lange gedacht, gerade wenn die Einträge gering sind. So fördern Stickstoffeinträge in gewissen Grenzen sogar das Wachstum von Torfmoosen, aber leider auch anderer und unerwünschter Arten.“ Ein überraschender, interessanter Aspekt – und kein Widerspruch. Denn im Lebensraum Moor betrachten Forscher nicht nur die Förderung oder Schädigung Einzelner, sondern auch die Wechselwirkungen untereinander. Eine Wiedervernässung beeinträchtigter Hochmoore stärke ihre Resilienz gegenüber Stickstoff und reduziere das Torfvolumen mit oxidierenden Verhältnissen, so Rückriem. „Dadurch verschlechtern sich die Wuchsbedingungen für hochmoorfremde Pflanzenarten wieder.“
Vorbild mit Erfolg
Dass es funktionieren kann, zeigt ein Moor, das rund 130 Kilometer Luftlinie östlich des Amtsvenn-Hündfelder-Moores liegt: das Große Torfmoor bei Minden. Dort begann vor 50 Jahren die Wiedervernässung durch die ersten Dämme. In den 1970er-Jahren folgten fünf Großstauanlagen am Rand und mehrere hundert Staustellen verteilt im gesamten Moor.
„Der große Wurf für die Wiedervernässung des Großen Torfmoores gelang mit der Genehmigung eines EU-LIFE-Projekts“, sagt Lothar Meckling, Biologe und Vorsitzender des NABU-Kreisverbandes Minden-Lübbecke. Im Rahmen dessen wurden von 2003 bis 2008 mehr als 20 Kilometer flache Dämme aus verdichtetem Torf angelegt. Auf der Grundlage von Erhebung über die Wasser- und Höhenverhältnisse konnten zusätzliche Dämme innerhalb des Moores geplant werden, die kleingekammert die Wasserrückhaltung bis in die Randbereiche des Moores ermöglichen. „Für den Bau der Dämme entstanden Torfentnahmestellen, die nach Vernässung als kleine Initial-Gewässer noch heute für die Moorregeneration durch Torfmoorwachstum dienen.“ Auch nach dem LIFE-Projekt folgten kontinuierlich weitere Entwicklungsmaßnahmen. „Gerade der Damm am Westrand hat schnell zu einer nachhaltigen Vernässung des bislang trockenen und mit Birken bestandenen Bereichs geführt“, sagt Meckling. Doch noch immer ist das Moor von einem Netz an Entwässerungsgräben durchzogen, deren vollständige Abdichtung bis heute nicht abgeschlossen ist.
Trotzdem beginnt das Moor schon, sich zögerlich wieder zu beleben. So kommen Tiere zurück und moortypische Pflanzen, deren Samen oder Sporen noch vorhanden waren – insbesondere die Torfmoose als Lebensgrundlage des Moores. Die Sorge um das Wasser aber bleibt, denn die Dürre der letzten Jahre ist noch nicht überwunden. Helfen soll ein flacher unscheinbarer Damm, der das Moor im Südosten abgrenzt, dort, wohin viel Wasser strömt und in der Vergangenheit verlorenging. Infolge dieses Einstauens hat sich in einer ehemaligen Torfabgrabung ein See gebildet. Der Blick fällt auf einen ertrunkenen Wald, auf Birken, Erlen, Pappeln. Das Wasser reicht in diesem Bereich fast an die Geländeoberkante. Meckling sagt: „Das ist optimal. Das Wasser steht hier so hoch wie lange nicht. Denn so viel Regen wie im Winter 2022/2023 und in diesem Frühjahr hatten wir in den letzten Jahren nie. Dem Moor hat ab dem Jahr 2018 mehr als ein halber Meter Niederschlag gefehlt.“
„Moore fürs Klima“: Intakte Moore binden Kohlendioxid – und sind damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz.
Die Rufe des Kuckucks locken tiefer hinein in das Moor, in dem immer wieder tote Bäume stehen. Für ein Moor sind tote Bäume gute Bäume, denn Bäume sind Wasserverschwender. „Die Bäume auf der Fläche dort hinten“, sagt Meckling und zeigt auf kleine Birken und Weidengebüsch, „werden in diesem Jahr entfernt.“ Zum Freihalten des Moores von Birkenaufwuchs und zum Erhalt der Heideflächen und des Pfeifengrases beweiden Schafe als Landschaftspfleger das Große Torfmoor nach einem ausgeklügelten Plan.
Über dunklem Wasser schwirren neben der blauen Mond-Azurjungfer auch andere moortypische Arten wie die Hochmoor-Mosaikjungfer und die nordische Moosjungfer. Seggenried und Sauergras sind typisch für das Moor, sie wachsen hier. Und der Sonnentau sowieso. Je weiter man aber ins Moor gelangt, desto weniger Wasser findet sich in den Tümpeln, manche liegen oberflächlich trocken. „Ein normaler Regen im Frühjahr reicht zum notwendigen Auffüllen des gesamten Moorkörpers mit Wasser offenbar nicht aus, wenn die Jahre zuvor zu trocken gewesen sind“, sagt Meckling.
Zwar sehe es im Großen Torfmoor wegen zu geringer Niederschläge auch heute nicht überall gut aus, aber dies sei kein Vergleich zu den 1980er-Jahren. „Hier, wo sich jetzt langsam wieder ein Moor entwickelt hat, war Birkenwald. Und ringsherum war alles total entwässert“, erinnert sich Meckling. Die Renaturierung sei gelungen, die Regeneration – also, dass es auf weiter Fläche wieder wächst – braucht mehr Zeit.
Immerhin: Wer genau hinsieht, erblickt im Wasser mancher Schlenken etwas Hellgrünes, Saftiges und eigentlich Unscheinbares, das jedoch letztlich sehr bedeutsam ist: Torfmoos. Wenn das wächst, dann lebt das Moor wieder. So soll es in Zukunft überall aussehen.
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