Viele Forscher sagen: Der Treibhauseffekt läßt die Temperaturen weltweit steigen. Die Folgen sind Mißernten, Überschwemmungen und Orkane. Zu all diesen Katastrophen könnte eine weitere kommen: vermehrte Morde und Gewaltdelikte. Das meint der amerikanische Wissenschaftler Craig Anderson. Der Psychologe studierte die Wetterberichte der vergangenen 48 Jahre von 50 amerikanischen Städten. Ergebnis: In sehr heißen Sommern wurden die meisten Morde begangen. Anderson: „Hitze macht nervös und aggressiv.” Die Rate der Gewaltkriminalität in den USA liegt bei jährlich 400 Fällen auf 100000 Einwohner. Laut Anderson könnte sie um den Faktor 4,58 je 0,5 Grad Celsius Temperaturanstieg zunehmen.
Hans Groth





