Per- und Polyfluoralkylverbindungen (PFAS) sind langlebig, feuerfest sowie wasser- und schmutzabweisend. Diese Eigenschaften haben dazu geführt, dass das vermeintliche Wundermaterial in vielen Produkten des täglichen Bedarfs vorkommt: In der Beschichtung von Kochgeschirr, als Imprägniermittel für Outdoorkleidung, in wasserfester Kosmetik und sogar in Feuerlöschschaum. „Die reaktionsträgen Kohlenstoff-Fluor-Bindungen (C-F), die den PFAS ihre Eigenschaften verleihen, machen sie jedoch auch resistent gegen eine Zersetzung durch Defluorierung“, erklärt ein Team um Hao Zhang von der Chinesischen Universität für Wissenschaft und Technologie in Hefei. „Dadurch reichern sie sich in der Umwelt und im menschlichen Körper an, was erhebliche Sicherheits- und Gesundheitsbedenken aufwirft.“ Unter anderem gelten mehrere dieser Verbindungen als krebserregend.





