Wenn Plastikabfälle in die Umwelt gelangen, zersetzen sie sich nach und nach in immer kleinere Partikel. Bei einer Größe von weniger als fünf Millimetern spricht man von Mikroplastik, bei einem Durchmesser unterhalb von einem Mikrometer von Nanoplastik. Über die Nahrung und das Trinkwasser gelangen die winzigen Plastikteilchen in unseren Körper und können sich dort anreichern. Bereits frühere Studien haben Mikro- und Nanoplastik im Körper mit zahlreichen Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht, von Atemwegserkrankungen über Krebs bis hin zu neurologischen Störungen. 2024 wurden zudem Plastikpartikel in Ablagerungen entdeckt, die die Halsschlagadern verengen. Patienten mit besonders hohen Konzentrationen an Mikro- und Nanoplastik in den Plaques hatten ein erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.





