Makro- vs. Mikronährstoff. Das ist der Unterschied
Dass Nährstoffe wichtig sind, um ein gesundes und aktives Leben zu führen, ist jedem klar. Weniger prominent ist hingegen die Unterscheidung in Makro- und Mikronährstoffe.
Die Konzentration ist ausschlaggebend
In die Kategorie der Mikronährstoffe fallen also alte Bekannte aus der Ernährungswissenschaft: Enzyme, Mineralstoffe, Vitamine, Fettsäuren, Aminosäuren und Pflanzenstoffe. Neu ist, dass bei der Mikronährstoffmedizin auch klassische Lebensmittelbausteine eine Rolle spielen, beispielsweise Eiweiß und Kohlenhydrate. Auch Hormone werden in der Lehre der kleinsten Nährstoffbauteile mit einer Funktion belegt.
Der Ansatz der Mikronährstoffmedizin liegt darin, präventiv die Gesundheit zu erhalten und Erkrankungen vorzubeugen, indem die Konzentration der Mikronährstoffe im Körper verändert wird. Es geht also um das wissenschaftlich fundierte Nachjustieren von Konzentrationen im Körper und in der Lebensmittelzufuhr. Ernährungsbedingten Erkrankungen soll so vorgebeugt werden. Zudem hat die Mikronährstofftherapie einen positiven Einfluss auf die Gesundheit, die Leistungsfähigkeit und die Vitalität eines Menschen.
Eine einheitliche Regelung darüber, welcher Nährstoffcocktail für den Einzelnen gut ist, gibt es nicht – trotz regelmäßig aktualisierter Ernährungsempfehlungen, die von Seiten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung ausgesprochen werden. Wie viele Nährstoffe bzw. Mikronährstoffe notwendig sind, um dem präventiven Ansatz Rechnung zu tragen, hängt von der individuellen Anamnese ab, von etwaigen Krankheiten sowie von den Genen.
Mikronährstoffmedizin. Stärken und Grenzen
Dass eine suboptimale Ernährung Krankheiten bedingen kann, ist längst kein Geheimnis mehr. Entsprechend positiv kann der ursächliche Ansatz der Mikronährstoffmedizin auch bewertet werden. Neben der Linderung der Ursachen können Mikronährstoffe auch eine aktive Rolle übernehmen, beispielsweise um Entzündungen im Körper aktiv zu bekämpfen. Wer eine Feinabstimmung wichtiger Nährstoffe vornimmt, erspart sich so häufig die Einnahme von Medikamenten und setzt seinen Körper nicht den Nebenwirkungen aus, die reguläre Arzneimittel häufig mit sich bringen. Die Freiheit von Nebenwirkungen ist eine weitere Stärke der Mikronährstofftherapie.





