Noch im 17./18. Jahrhundert war die Apotheke ein Ort mit exotischem, gar etwas geheimnisvollem Flair. Typische Arbeitsbereiche des Apothekers waren die Kräuterkammer, das Laboratorium und die sogenannte Offizin (lateinisch “Werkstätte”), in der die Rezepturen hergestellt wurden. Alle drei sind in der 1999 neu konzipierten Dauerausstellung des Deutschen Apotheken-Museums in reizvollen Raum-Inszenierungen nachgestellt. Eine Offizin war kein Ort, den jedermann betreten durfte. Der Kunde mußte an ein Fenster klopfen, an dem ein Apothekengehilfe das Rezept entgegennahm. Im Deutschen Apotheken-Museum kann der Besucher einen Blick in die Offizin der Bamberger Hofapotheke mit der typischen Apothekeneinrichtung um 1730 werfen…
Schloß Heidelberg Ott-Heinrichs-Bau 69117 Heidelberg
Internet: http://www.deutsches-apotheken-museum.de
Ina Bahnschulte-Friebe




