Forschern der ETH Zürich ist es erstmals gelungen, rheumatoide Arthritis bei Mäusen vollständig zu heilen. Bisher war es nur möglich, den Verlauf der schmerzhaften Gelenkentzündungen, die zur Zerstörung von Knorpeln und Knochen führen können, zu verlangsamen. Das Team um Teresa Hemmerle und Fabia Doll hat jetzt einen Wirkstoff entwickelt, der an den häufig betroffenen Stellen gezielt vor Knorpel- und Knochenerkrankungen schützt. Gleichzeitig verabreichten sie den Mäusen das entzündungshemmende Medikament Dexamethason. Die Kombitherapie führte innerhalb weniger Tage zum Rückgang sämtlicher Arthritis-Symptome. Nun sind klinische Versuche am Menschen geplant.





