Buseck und seine Kollegen berichten, dass drei Arten so genannter magnetotaktischer Bakterien jeweils voneinander verschiedene Kristalle erzeugt hätten: Die Arten MV-1 und eine nicht näher identifizierte, in Kalifornien gesammelte Sorte produzierten längliche Kristalle, während die Kristalle der Art “Magnetospirillum magnetotacitcum” etwa gleich lange Kanten aufwiesen. Die Kristalle, die in dem Meteoriten gefunden wurden, hatten unterschiedliche Formen und Größen und überdeckten einen Bereich, der sowohl biologisch als auch anorganisch erzeugte Kristalle umfasst. Die Forscher sind der Meinung, dass die Beweise nicht ausreichen, um die Kristalle als “marsianische Magnetofossilien” zu bezeichnen.
Forscher um die Nasa-Wissenschaftlerin Kathie Thomas-Keprta hatten 1996 darüber berichtet, dass der 1984 in der Antarktis gefundene Meteorit Spuren von Leben tragen könnte. Dafür hatten sie vier chemische und strukturelle Eigenarten des Meteoriten angeführt, die sie zusammengenommen als überzeugenden Hinweis auf früheres Leben sahen. Die Nanokristalle waren das letzte noch nicht widerlegte Argument, das von den ursprünglich angeführten Belegen übrig geblieben war.




