Und das scheint, glaubt man einer wissenschaftlichen Studie der Universität Mainz, tatsächlich der Fall zu sein. Unter der Leitung der Professoren Norbert Pfeiffer und Alireza Mirshahi haben Forscher der dortigen Augenklinik eindeutige Belege dafür gefunden, dass Menschen mit einer längeren Schul- und Studienzeit und einem daraus resultierenden höheren Bildungsgrad signifikant häufiger und ausgeprägter kurzsichtig sind als weniger „Belesene“. Im Rahmen ihrer Studie untersuchten die Mainzer Wissenschaftler die Sehstärke von 4658 Menschen im Alter von 35 bis 74 Jahren. Dabei erwies sich mehr als die Hälfte der Hochschulabsolventen als kurzsichtig, während bei den Probanden ohne höhere Schulbildung nur jeder Vierte von der Sehschwäche betroffen war.





