von FRANK FRICK
Die Europäische Union stuft Lithium als „kritischen Rohstoff“ ein: Denn der hohen wirtschaftlichen Bedeutung des Metalls steht eine unsichere Versorgungslage gegenüber. Weltweit stammen 80 Prozent des Lithiums, das unter anderem für Elektroautos, stationäre Energiespeicher und Elektrogeräte-Akkus benötigt wird, aus Australien und Chile. Europa ist vollständig auf Importe angewiesen. „Dabei nehmen wir erhebliche Umweltkosten beim konventionellen Abbau in diesen Ländern in Kauf, etwa negative Auswirkungen auf das Grundwasser“, sagt Valentin Goldberg, Wissenschaftler am Institut für Angewandte Geowissenschaften des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT).





