Er unterteilt die Bestseller in zehn Themengebiete; vom populären Sachbuch über die Kriegsbücher und Unterhaltungsromane bis zu ausländischer Literatur. So mancher Ältere wird da auf Bekanntes stoßen, von der „Feuerzangenbowle“ Heinrich Spoerls, die auch nach dem Krieg populär blieb, über die Bände von Ludwig Ganghofer und Karl May bis zu Ehm Welks „Die Heiden von Kummerow“. Adam analysiert kritisch Buchinhalte, Wirkungspotentiale und politische Positionen der Autoren und stellt fest, dass es keine einheitliche Kulturpolitik, keine „Gleichschaltung“ auf dem Buchmarkt gab. Seine faktenreiche Lesegeschichte ist so ein wichtiger Baustein zu einer Mentalitätsgeschichte der NS-Zeit.
Rezension: Dr. Heike Talkenberger




