Mit bild der wissenschaft den Vulkanismus erleben
Der Reiseverlauf
Am Sonntag, 15. September 2019, fliegen wir von München nach Catania. Von Anfang an begleitet uns der Mineraloge Dr. Andreas Landmann. Nach der Ankunft in Catania führt er in seinem Abendvortrag in den aktiven Vulkanismus des Mittelmeerraums ein.
Am 2. Tag erleben wir den ersten vulkanologischen Höhepunkt unserer Reise – das Gipfelgebiet des aktiven Ätna. Von den ersten Neben‧kratern auf 1300 Meter Höhe aus fahren wir mit der Gondel bis auf 2400 Meter Höhe und von dort mit einem Geländefahrzeug weiter bis in in Gipfelnähe, wo sich die derzeit aktiven Krater des Ätna befinden. Hier erfühlen wir die Nachwärme der letzten Ausbrüche von 2018, sehen Schwefeldämpfe und beeindruckende große Vulkankrater am 1000 Meter tiefen Valle di Bove. Den Abendvortrag hält der Redaktionsleiter Online Harald Frater über wissenschaft.de – den Internetauftritt von bild der wissenschaft.
Der 3. und 4. Reisetag stehen ganz im Zeichen der Insel Vulcano. Nach dem Bustransfer von Catania nach Milazzo setzen wir mit dem Tragflügelboot über zu unserer ersten Liparischen Insel. Hier erwartet uns ein abenteuerliches Bad im heißen Schwefelschlamm. Weiter geht es zur Halbinsel Vulcanello mit ihrem inzwischen begrünten Krater. Am 4. Tag steigen wir zu Fuß zum Kraterrand des 400 Meter hohen Vulcano auf. Dichte gelbe Schwefeldämpfe zischen aus dem 250 Grad Celsius heißen Boden – beeindruckend ist der massive Bewuchs mit gelben Schwefelkristallen. Mittags kochen wir Eier im heißen Boden. Wir genießen den Fernblick über den gesamten Archipel der Liparischen Inseln.
Am 5. Tag setzen wir über zur Nachbarinsel Lipari, die sich durch die größten Bims- und Obsidianvorkommen Südeuropas auszeichnet. Auf einer eindrucksvollen Inselrundfahrt, die in der Altstadt von Lipari endet, erklärt unser wissenschaftlicher Reisebegleiter die regionalen Besonderheiten.
Am 6. Tag setzen wir zur Insel Stromboli über und erleben den absoluten geologischen Höhepunkt dieser bild der wissenschaft-Studienreise. Wir lernen Europas aktivsten Vulkan umfassend und detailreich kennen.
Am Morgen des 7. Tags starten wir zu einer geologischen Führung am Strand des Stromboli. Anschließend gibt Andreas Landmann Tipps zur optimalen Fototechnik, damit Sie Lavafotos in guter Qualität machen können. Gegen 16 Uhr beginnt der Aufstieg zum Aussichtspunkt des Stromboli-Kraters auf 420 Meter Höhe. Diese Wanderung erfordert etwas Kondition und wird die Gruppe ins Schwitzen bringen, doch das lohnt sich: Oben haben wir eine fantastische Sicht zu den drei Stromboli-Kratern. Der Abstieg erfolgt – mit Stirnlampen – im Dunkeln. Andreas Landmann sorgt dafür, dass Teilnehmer, die diesen Aufstieg scheuen, die Vulkanausbrüche andernorts hervorragend erleben können.





