Wenn Frauen ihre Kinder lange stillen, verringert sich ihr Risiko, später an Altersdiabetes (Typ 2) zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Studie von Forschern um Alison M. Stuebe von der Harvard Medical School in Boston. Das Team hatte die Daten von mehr als 157 000 Frauen ausgewertet. Nach der Studie sinkt die Wahrscheinlichkeit einer späteren Zuckerkrankheit vom Typ 2 für jedes Jahr des Stillens um rund 15 Prozent. Frühere Untersuchungen haben bereits gezeigt, dass stillende Mütter eine höhere Insulinsensitivität besitzen und Glukose besser verarbeiten können als Frauen, die ihrem Baby das Fläschchen geben. Hintergrund: Glukose versorgt die Körperzellen mit Energie, benötigt aber Insulin, um in sie einzudringen. Jetzt wollen die Wissenschaftler die physiologischen Vorgänge herausfinden, die hinter ihrem Befund stehen.





