Die Finanzierung der Neuausgabe erfolgte durch eigene Mittel sowie durch öffentliche und private Gelder. Besonders hervorzuheben gilt es in diesem Zusammenhang die Stiftung Pro Patria. Sie hat das Projekt von Anfang an unterstützt und die Neubearbeitung durch einen ausserordentlich grosszügigen Beitrag mitfinanziert.
Die Vorgänger des heutigen Kunstführers durch die Schweiz Den Grundstein für den heutigen Kunstführer legte Hans Jenny, ein autodidaktischer Kunsthistoriker, 1934 mit dem ersten einbändigen Kunstführer durch die Schweiz. Seither ist und bleibt der nach seinem Begründer benannte «Jenny» eines der wichtigsten Referenzwerke zum Bestand der Baudenkmäler in der Schweiz. Bereits 1971−82 hatte die GSK eine völlig neu bearbeitete Ausgabe in drei Bänden realisiert. Die aktuelle Neuerscheinung stellt nochmals eine bedeutend erweiterte Ausgabe des «Jenny» dar. Von der Frühgeschichte bis in die jüngste Gegenwart Der GSK-Klassiker wird auch diesmal nach den neuesten Erkenntnissen der Forschung und Denkmalpflege von rund 30 qualifizierten Kunsthistorikerinnen und Kunsthistorikern überarbeitet und ergänzt. Als wesentliche Erweiterung findet der Kunstdenkmälerbestand des späten 19. und des 20. Jahrhunderts systematisch Aufnahme in den Kunstführer. Das Werk bietet somit Wissenswertes über Baudenkmäler von der Frühzeit bis in die Gegenwart. Einleitende Kapitel zu jedem Kanton und zu grösseren Ortschaften bieten einen Überblick über die städtebauliche und kunsthistorische Entwicklung. Das geografische Routensystem wurde beibehalten und durch reiches Kartenmaterial (Ortspläne und Landestopografie) ergänzt. Das umfassende Register gewährleistet eine optimale Übersichtlichkeit und einen schnellen Zugriff auf die gesuchten Inhalte. Jedem Band ist zudem eine CD mit PDF-Dateien beigelegt die, ergänzend zum gedruckten Register, eine differenzierte Volltextsuche ermöglicht. Der neue, mit zahlreichen Schwarzweiss-Abbildungen illustrierte Kunstführer durch die Schweiz bietet wesentlich mehr Informationen an als sein dreibändiger Vorgänger und leistet als Reisebegleiter wie auch als Nachschlagewerk wertvolle Dienste.
Rezension: Redaktion




