Um ihren Nachwuchs zu einer Zeit mit bestmöglichen Umweltbedingungen zur Welt zu bringen, sind verschiedene Tierarten dazu in der Lage, die Embryonalentwicklung quasi auf Pause zu setzen. Rehe beispielsweise paaren sich üblicherweise im Juli. Bei einer Tragzeit von etwa fünf Monaten kämen die Kitze mitten im Winter auf die Welt. Doch noch bevor sich die befruchtete Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut einnistet, pausiert sie ihre Entwicklung für etwa 4,5 Monate – eine sogenannte embryonale Diapause, auch genannt Keimruhe. Erst ab Dezember beginnt der Embryo zu wachsen, sodass der Nachwuchs im Mai oder Juni geboren wird.





