Der Jahreskongress der amerikanischen Onkologen ist der größte Krebskongress der Welt, rund 30.000 Ärzte und zahlreiche Journalisten aus aller Welt nehmen Anfang Juni daran teil – und in diesem Jahr auch bdw-Redakteurin Nadine Eckert. Vier Tage war sie in Chicago, um Vorträgen renommierter Experten zu lauschen und für die bdw-Leser herauszufinden, was sich in der Krebsforschung tut. Eines der interessantesten Gespräche hatte sie aber mit einem Taxifahrer, der sie – nachdem er von ihrem Besuch beim Krebskongress erfuhr – fragte, weshalb denn heute „immer nur Therapien entwickelt würden, früher hätte man noch Heilmittel gefunden”. Eine interessante Frage, die sie auch nicht beantworten konnte. Vielleicht haben wir all die leicht zu bekämpfenden Krankheiten schon besiegt – und übrig geblieben sind die besonders widerspenstigen? Wenn ja, dann wird der Krebs nicht umsonst als der „König der Krankheiten” bezeichnet: Heilung? Weiterhin Fehlanzeige, aber tatsächlich immer bessere Therapien, Krebs ist heute kein sofortiges Todesurteil mehr. Mehr dazu demnächst in bild der wissenschaft.





