Einen Beweis für den Einfluss des seelischen Befindens auf die Gesundheit gibt es bislang nicht. Doch zumindest bei Mäusen besteht offenbar ein Zusammenhang zwischen Befindlichkeit und Tumorwachstum, wie ein Team um Matthew During von der staatlichen Universität in Ohio 2010 im Fachblatt „Cell” berichtete. Die Forscher hielten an Krebs erkrankte Mäuse unter Standardbedingungen und siedelten sie dann in eine Wohlfühl-Umgebung um: Die Tiere lebten nun in großen Gruppen von 15 oder 20 Tieren und verfügten über mehr Platz, Spielzeug und Versteckmöglichkeiten. Anders als in einer Kontrollgruppe zeigten die „Luxus-Mäuse” ein verringertes Tumorwachstum. Offenbar war bei ihnen das zellteilungsstimulierende Hormon Leptin weniger wirksam.





