Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man seine Muskeln nicht nur im Fitness-Studio, sondern auch mental trainieren kann. Die Forscher um den Physiologen Guang Yue von der Cleveland Clinic Foundation untersuchten dazu zehn Freiwillige im Alter zwischen 20 und 35 Jahren. Diese sollten sich fünfmal wöchentlich mit größtmöglicher Konzentration vorstellen, ihren Armmuskel anzuspannen. Während der Sitzungen wurde überwacht, dass die Probanden nicht versehentlich ihren Bizeps spielen ließen. Das Ergebnis war erstaunlich: Die Wissenschaftler stellten einen Kraftzuwachs des Bizeps um durchschnittlich 13,5 Prozent fest. Yue: „Muskeln bewegen sich, wenn sie ein Signal von den motorischen Nervenzellen erhalten. Die Stärke dieses Impulses wird vom Gehirn gesteuert. Wer also konzentriert an körperliche Übungen denkt, bekommt kräftigere Muskeln.”
Hans Groth





