von DIRK EIDEMÜLLER
Tief im Innern der Erde ruht eine gewaltige Kugel aus Eisen: der Erdkern. Er ist innen fest und in seinen äußeren Bereichen flüssig. Das ist aus der Untersuchung von Erdbebenwellen bekannt, die den ganzen Planeten durchlaufen können. Doch inwieweit steht der Erdkern in Wechselwirkung mit dem darüberliegenden, zähflüssigen Erdmantel? Ein internationales Forschungsteam um Matthias Willbold von der Universität Göttingen hat hierzu eine neue Studie in der Fachzeitschrift nature veröffentlicht – mit überraschenden Erkenntnissen: Anscheinend sind Erdkern und Erdmantel doch nicht so scharf voneinander getrennt, wie man lange gedacht hatte.





