Im Film „Grün ist die Heide“ von 1951 wurden zum ersten Mal die Themen Heimat und Vertreibung kombiniert. Den Kassenschlager mit dem Traumpaar Rudolf Prack und Sonja Ziemann sahen zwischen 1951 und 1959 rund 19 Millionen Kinobesucher; 1980 schauten sich 17,7 Millionen die Fernsehfassung an.
Im Mittelpunkt der Handlung stehen der aus dem Osten vertriebene Großgrundbesitzer Lüdersen (gespielt von Hans Stüwe) und seine Tochter Helga. Die Lebensverhältnisse der beiden – sie wohnen bei Verwandten auf einem Schloss und leiden offenbar keine materielle Not – entsprechen in keiner Weise den tatsächlichen, oft bedrückenden und konfliktreichen Lebensumständen der meisten Vertriebenen. …
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