Patienten mit einem Meniskusschaden kommen häufig vorschnell unters Messer. Wenn ein Patient beim Arzt über Schmerzen in den Knien klagt und dann noch bei der Computertomographie ein Meniskusschaden entdeckt wird, ist die Empfehlung schnell ausgesprochen: „Da hilft nur eine Operation!” Doch es ist fraglich, ob damit wirklich die Ursache behoben ist. Denn Wissenschaftler der Harvard University in Boston fanden jetzt bei einer Stichprobenuntersuchung heraus, dass je nach Lebensalter fast jeder Zweite der untersuchten 100 gesunden Freiwilligen einen solchen Knorpelschaden im Knie hat. Doch nur jeder Dritte mit einem auffälligen Befund klagt auch über Beschwerden.





